#3 Der Businessplan und was kam dann?

Aktualisiert: 23. Mai 2019


Was bisher geschah...

Im April habe ich mich arbeitslos gemeldet. Dann habe ich an einer AVGS Maßnahme teilgenommen, (finanziert von der Arbeitsagentur *Danke*) in der ich erfahren habe, wie man »richtig« gründet. Mit mehr Wissen im Gepäck ging es dann los einen Businessplan zu schreiben, :-/ denn den braucht man für eine »professionelle« Gründung und für den Gründerzuschuss.














»Geschäftsidee«/»Unternehmensprofil«/»Markt und Wettbewerb«/»Finanzierung«... Also eigentlich wollte ich nur malen und kein Imperium gründen. Die Beatles haben mit Sicherheit auch keinen Businessplan geschrieben. Wozu das Ganze?

Heißt es, sobald ich einen Businessplan schreibe, habe ich eine größere Chance erfolgreich zu sein? Ich bin Malerin/Illustratorin, da sollte ich den ganzen Tag malen, um gut zu sein. Leider gehört der Verkauf zur Selbstständigkeit dazu. Und dieser Teil heißt Selbstvermarktung. Gut, aber wieviel Raum nimmt die Selbstvermarktung ein? Ich habe das Gefühl, es bleibt gar keine Zeit mehr für das Eigentliche, was wollte ich noch mal? Ja was will ich eigentlich? Malen. Aber WAS? Für WEN? WIE? WOMIT? WARUM? Wer bin ich? Also fange ich an zu schreiben, über meine Geschäftsidee, mein Unternehmensprofil, mache mir Gedanken über meine Finanzen und so weiter. Und am Ende kommmt raus:


Als Illustrationskünstlerin liegt es mir sehr am Herzen, den

künstlerischen Wert mittels Bücher so früh wie möglich dem Leser

nahezubringen:


Der Businessplan ist zum einen für Deine Darlehensgeber, aber viel mehr ist er für Dich. Wenn man sich auf den Weg macht, kann man planlos sein und sich treiben lassen, aber wenn man ein Ziel hat, könnte man es wohl möglich erreichen. Ich finde nur, das Wort Businessplan schreckt uns Kreative ab und sollte anders heißen. Denn gerade für kreative Luftikusse ist es eine gute Unterstützung sich seinen Zielen bewußt zu sein und den Fokus nicht zu verlieren.

Wie wäre es mit Fokusplan?


Mein Fokusplan ist nun fertig und nun? Kommen jetzt die geplanten Aufträge, die ich so schön in meine Tabelle für mein Geschäftsjahr geschrieben habe? Oder setze ich den Plan um und mache mich auf den Weg? Wochenlange Gedankenspiele, was, wo und womit ich Geld verdienen möchte. Das war schön, denn es war die Theorie. Nun stehe ich, mit meiner Karte in der Hand, und laufe los. Erstes Ziel? "Akquise auf der Frankfurter Buchmesse"


Fortsetzung folgt...


Herzlich

Elisa.



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